Schlagwort: Zahnschmerzen

Wegerich


Der Wegerich ist eine der alten und hoch geschätzten Heilpflanzen unserer germanischen Vorfahren, die in ihm die Verkörperung eines Totengeistes sahen. Bereits seine altdeutschen Bezeichnungen weisen auf die Bedeutung hin, die er im Leben unserer Ahnen einnahm.

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Schwarzkümmel

Der Schwarzkümmel ist in Südeuropa und Nordafrika heimisch. Unseren alten Kräuterkundigen war er jedoch bekannt. So bezeichnet Hieronymus Bock den Schwarzkümmel als schwarzen Koriander, bei dem er eine Wildform und eine kultivierte Form unterscheidet. Letztere wächst ellenlang in den heimischen Gärten.

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Mariendistel

Die Mariendistel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Unsere alten Kräuterkundigen unterschieden zwischen der Wildform, die sie als Weiße Distel bezeichneten und der Kulturform, die bereits im Mittelalter als Mariendistel in die Kräuterbücher einging. So findet sich auch kaum ein Kräuterbuch aus dieser Zeit, in dem sie nicht aufgeführt wäre.

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Altamisa – Marco

Bei Altamisa und Marco auch Markhu handelt es sich um zwei sehr eng verwandte Arten der Gattung Ambrosia. Altamisa steht für die Art Ambrosia aborescens. Marco ist die landestypische Bezeichnung für Ambrosia peruviana.

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Rainfarn

Eine erste Erwähnung des Rainfarn findet sich bereits im 9. Jahrhundert in der Landgüterverordnung – Capitulare – Karls des Großen. Mehr als 200 Jahre später schreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen in ihrer „Physica“ über den Rainfarn und empfiehlt ihn zur Behandlung von Schnupfen.

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Schöllkraut

Ob die Griechen und Römer das Schöllkraut als Heilpflanze in der Antike bereits kannten wird oft als ungewiss dargestellt. Zwar erwähnt Theophrast in seinem Werk Naturgeschichte der Gewächse eine Heilpflanze mit der Bezeichnung chelidonion, ob es sich bei dieser Heilpflanze tatsächlich um das Schöllkraut handelt, ist jedoch nicht eindeutig geklärt.

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Bertram

Bei dem so viel, durch die alten Griechen, gerühmten Pyrethron handelt es sich nicht, wie so oft behauptet, um den Bertram sondern um ein Doldengewächs. Die durch Dioskurides bezeichnete Pflanze Pyrethron wird als Schirmpflanze abgebildet, so dass man davon ausgehen muss, dass Pyrethron ein Doldengewächs mit scharf schmeckender Wurzel ist. Mathiolus glaubte im Mittelalter diese Pflanze wiedergefunden zu haben und lieferte eine Zeichnung. Caspar Bauhin sah Pyrethron im Garten zu Padua und nahm sie in seinen Pinax unter der Bezeichnung Pyrethrum umbelliferum auf. Pyrethrum umbelliferum kennt man heute nicht mehr.

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Giersch

Der Giersch ist den meisten Gärtnern als schwer zu bekämpfendes Unkraut bekannt. Geschichtlich wird wenig über ihn berichtet.

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Wilde Möhre

Die Wilde Möhre ist eine schon sehr lange genutzte Heilpflanze. Hinweise liefern Samenkörner der Wilden Möhre, die in steinzeitlichen Pfahlbauten gefunden wurden. Wen wundert es also, dass unsere germanischen Vorfahren die Wilde Möhre als Nahrungs- und Heilpflanze nutzten. Sie kultivierten die Wilde Möhre schon in vorchristlicher Zeit.

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Horopito

Horopito ist ein verholzender, immergrüner Strauch aus der Familie der Winteraceae. Der Horopito ist eine endemische Pflanze Neuseelands. Traditionell kaut man die pfeffrig, heiß schmeckenden Blätter gegen Zahnschmerzen. Von den Tohunga werden die Zweige des Horopito genutzt, um Verbotenes oder Heiliges zu enthüllen.

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