Eisenhaltige Pflanzen


Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Besteht ein Eisenmangel, kann nicht genügend Hämoglobin gebildet werden, worunter die Sauerstoffversorgung der Zellen leidet. Ein Eisenmangel führt zu einer Eisenmangelanämie die aber vergleichsweise selten auftritt. Da Eisen aus Fleisch besser zu verwerten ist, als von Pflanzen, sollten Vegetarier besonders auf die Nahrungsmittelzusammensetzung achten. Gerade im Fall von Spurenelementen gilt, was auch bei Heilpflanzen zu beachten ist. Viel hilft nicht viel! Ein zu Viel an Eisen kann zu Vergiftungserscheinungen führen.


Eisenhaltige Pflanzen und Früchte sind Andorn, Anis, Benediktenkraut, Bibernellwurzel, Brennessel, Brombeerblätter, Eisenkraut, Fenchel, Frauenmantel, Gauchheil, Wasserminze, Pfefferminze, Krauseminze, Löwenzahn, Lungenkraut, Majoran, Sauerampfer, rote Schafgarbe, Spitzwegerich, Tausendguldenkraut, Thymian, Tormentill, Walnußblätter und die grünen Schalen der Nüsse, Wegwart, Wermut, Zitronenmelisse, Weintraubenblätter, Blumenkohl, Mangold, Pflaumen, Stachelbeeren und Erdbeeren. Die Eisenaufnahme wird unterstützt, wenn man gleichzeitig Vitamin C reiche Lebensmittel zu sich nimmt. Dfür ist insbesondere die Amalakifrucht zu empfehlen. Sie hat nicht nur den höchsten Vitamin C Gehalt aller bekannten Pflanzen sondern gibt diesen auch nur zeitverzögert ab. Der Grund ist, dass das Vitamin C der Amalaki-Frucht an Gerbstoffe gebunden ist. Dadurch wird das Vitamin C selbst durch kochen nicht zerstört.