Gotu kola


Gotu-kola ist wie Brahmi ein kriechendes Kraut, das hauptsächlich zur Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird. Brahmi wird jedoch bevorzugt zur Behandlung psychischer Sörungen eingesetzt während Gotu Kola mehr als allgemein verbesserndes Tonikum anzusehen ist. Die Indikationen, bei denen Gotu kola erfolgreich eingesetzt wird, gehen jedoch weit über ein stärkendes Nerventonikum hinaus. So gibt es in China eine Legende, nach der ein Pflanzenheilkundler durch die Einnahme von Gotu kola 200 Jahre alt wurde. Nachgewiesen ist eine, durch die in Gotu kola enthaltenen Triterpenoide, wundheilend Wirkung, so dass Gotu kola bei Verbrennungen oder verschiedenen Hautkrankheiten äußerlich eingesetzt wird.

Gotu kola, Mandookaparni, ist ein mehrjähriges, Ausläufer bildendes Kraut. Die Ausläufer enden jeweils in einem Knoten an dem sich Wurzeln ausbilden. Die aus den Knoten austretenden Blätter sind kugelförmig, gekerbt.


Gotu kola
Gotu kola

Bezeichnungen

Gotu kola gehört zur Familie der Doldengewächse und führt die botanische Bezeichnung Centella asiatica. Die landestypischen Bezeichnungen sind vielfältig. In Deutschland nennt man Gotu kola Asiatischer Wassernabel oder Indischer Wassernabel. 

Indikationen

Gotu kola enthält Triterpensäuren wie Asiatsäure oder Madecass-Säure aber auch Brahmosid. Für Gotu kola wurde äußerlich aufgetragen eine Hautwachstum stimulierende Wirkung nachgewiesen. Gotu kola eignet sich daher zur Wundbehandlung insbesondere von Brandwunden. Gotu kola ist darüber hinaus wirksam bei Venenleiden, Bindegewebserkrankungen, Stress, Gedächtnisschwäche, Epilepsie, Harnzwang, Schlafstörung, Magengeschwüre, verminderte mentale Leistungsfähigkeit, Bluthochdruck, Verbrennungen, Psoriasis, Angstzustände,Asthma und Bronchitis.


Gotu kola Anwendung und Wirkung

Die in Gotu kola enthaltenen Brahmoside wirken beruhigend und haben eine anabolische Wirkung. Bereits wenige Blätter täglich frisch eingenommen, senken den Blutdruck signifikant. Gotu kola kann als Tee, Tinktur und Pulver eingenommen werden. In der Ayurveda reicht man maximal 2 Tassen am Tag. Von der wirkungsvollen Tinktur 30 Tropfen.

Weiterführende Informationen

Pflanzenguru.com


Ololiuqui.org