Met


Met herzustellen sollte uns eigentlich im Blut liegen, doch leider wissen die wenigsten Menschen, wie er herzustellen ist. Wir zeigen Euch in diesem kurzen Artikel, wie einfach Ihr Met selber herstellen könnt.


Met herstellen

Zur Herstellung von Met braucht es eigentlich nur einen unbehandelten, nicht erhitzten Honig und gutes Wasser. Wir nehmen den Honig von unseren Bienen und das Wasser einer nah gelegenen Bergquelle. Ein Biohonig (Rohhonig) und gutes Wasser, wie beispielsweise Lauretana, aus dem Handel tun es sicher auch. Gechlortes Wasser sollte auf keinen Fall Verwendung finden. Ebenso wird man keinen durchschlagenden Erfolg erzielen, wenn erhitzter Honig eingesetzt wird. In diesem Fall müsstet ihr Hefen hinzufügen oder ein Gefäss mit weiter Öffnug verwenden, um Hefen aus der Umgebungsluft zur Einleitung des Fermentierungsprozesses zu nutzen. Ein Erfolg ist dabei jedoch nicht garantiert.


Je nachdem wie intensiv unser Met werden soll, mischen wir unseren Rohhonig mit dem Wasser. Wir geben auf einen Teil Honig 4 Teile Quellwasser. Verfeinern wir unseren Met mit Früchten oder wollen ihn weniger intensiv, geben wir auf einen Teil Honig 6 Teile Wasser. Man kann es in beide Richtungen auf die Höhe treiben. Einen wirklich extrem intensiven Met erhält man, wenn man auf einen Teil Honig lediglich einen Teil Wasser gibt und ihn lange vergären lässt.

Durch die Zugabe des Wassers, werden die Hefen im Rohhonig aktiviert, wobei eine Fermentierung in Gang gesetzt wird. So wird die Glukose im Honig vergärt. Dabei ist es wichtig, die Honig-Wasser Mischung mehrmals täglich kräftig zu rühren. Am besten füllt man die Mischung in einen Krug mit ausreichender Öffnung und spannt darüber ein Geschirrtuch. Man kann die Mischung aber auch in eine Flasche füllen und mehrmals täglich kräftig schütteln, wobei unbedingt nach dem Schütteln die Flasche geöffnet werden muss, um den aufgebauten Druck entweichen zu lassen. Ihr werdet begeistert sein, wie dieses Getränk in diesem Stadium, beim umrühren oder schütteln sprudelt.


Nach ein paar Tagen wird die Vergärung der Glukose abgeschlossen sein. Ihr merkt es daran, dass der junge Met beim kräftigen umrühren nachlässt zu sprudeln.


Die Glukose ist nun weitgehendst vergärt. Unsere Vorfahren tranken meist diesen jungen Met. Ihr könnt ihn also in diesem jungen Stadium bereits trinken oder ihr füllt ihn in einen Krug oder Glasballon mit Gäraufsatz und lasst ihn weiter vergären. Im weiteren Fermentationsprozess vergärt die Fruktose über Monate hinweg zu Alkohol.


Met kann man mit vielen Früchten zusammen fermentieren. Wir haben auch sehr exotische Varianten probiert und beispielsweise Papaya zur Fermentierung hinzugegeben, was einen aussergewöhnlichen Met erzeugte. Für den Anfang empfehlen wir Euch den bereits jungen Met zu geniessen um bereits nach wenigen Tagen zu erfahren, was für ein guter Met bereits in wenigen Tagen entsteht.