Ob die Griechen und Römer das Schöllkraut in der Antike bereits kannten wird oft als ungewiss dargestellt. Zwar erwähnt Theophrast in seinem Werk Naturgeschichte der Gewächse eine Heilpflanze mit der Bezeichnung chelidonion, ob es sich bei dieser Pflanze tatsächlich um das Schöllkraut handelt, ist jedoch nicht eindeutig geklärt. Spätere Beschreibungen von Dioskurides und Plinius, sind dem Aussehen als auch dem Namen nach, dem Schöllkraut sehr ähnlich. Es besteht aus meiner Sicht kein Zweifel, dass es sich dabei um unser Schölkraut handelt. Zumal die alten Kräuterkundigen des Mittelalters und der Renaissance sich in ihren Ausführungen zum Schöllkraut immer wieder auf Dioskurides berufen.




