Bei der Pfefferminze dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Bastard der Krauseminze handeln, die auf eine lange Geschichte als Arzneipflanze zurückblicken kann. Die erste gesicherte, schriftliche Erwähnung der Pfefferminze fand im 17. Jahrhundert durch den englischen Naturforscher John Ray statt. Er brachte die Pfefferminze aus dem Anbaugebiet Hertfordshire mit, wo die Pfefferminze offenbar bastardierte. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts fing man an, die Pfefferminze in England anzubauen. Erst ein Jahrhundert später, ca. 1770 wurde die Pfefferminze auch in Deutschland kultiviert.
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