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Cistus incanus

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Cistus incanus ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Zistrosengewächse. Cistus incanus zeichnet sich durch einen sehr hohen Gehalt an Polyphenolen aus, denen man eine antioxidative Wirkung nachsagt. Polyphenole neutralisieren so genannte freie Radikale, die für die Entstehung vieler Erkrankungen und vorzeitiges Altern verantwortlich gemacht werden.

Cistus incanus ist ein immergrüner, aromatisch riechender Strauch mit eiförmigen, lanzettlichen, beidseitig grünen bis graugrünen Blättern. Die viel verzweigten Stiele von Cistus incanus sind fein, behaart so dass sie grau bis silberfarben erscheinen. Die rosaroten Blüten fallen durch ihre, an zerknittertes Pergamentpapier erinnernden, rosaroten Blätter auf uns ihren gelben Stempel.

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Cistus incanus - Quelle: http://www.ololiuqui.org © Kai Hagemeister

 

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Cistus incanus Strauch - Quelle: http://www.ololiuqui.org © Kai Hagemeister

 

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Cistus incanus Blüte - Quelle: http://www.ololiuqui.org © Kai Hagemeister

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Cistus incanus Pflanze - Quelle: http://www.ololiuqui.org © Kai Hagemeister

 

Bezeichnungen

Cistus incanus ist die botanische Bezeichnung einer Art der Zistrosen. Sie wird auch als Graubehaarte Zistrose, Cystus, Griechische Bergrose oder selten auch mit dem Gattungsnamen Zistrose bezeichnet.

 

Indikationen

Cistus incanus stärkt das Immunsystem, bringt die Darmflora in's Gleichgewicht, wirkt entgiftend und schwemmt Schwermetalle aus dem Körper aus. Cistus incanus dient als  Zellstoffwechselschutz und wirkt herz- und kreislaufstabilisierend. Die Pflanze erhöht die Knochendichte und wirkt gegen Hautalterung, bildet einen Epithelschutz im Darmbereich, wirkt gegen Mandelentzündung, Akne, Viruserkrankungen, Neurodermitis, Candida, Gingivitis und dient als Karies- und Parodontoseprophylaxe. Cistus incanus wird erfolgreich bei Krebs eingesetzt. Insbesondere bei Darmkrebs.

 

Anwendung und Heilwirkung

Traditionell wird ein Tee aus Cistus incanus zum Spülen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. Äußerlich bei Hauterkrankungen, Neurodermitis und Akne. Aufgrund mehrerer mit Cistus incanus Extrakt (Cystus052) durchgeführten Studien, erlangte Cistus incanus in den letzten Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein Extrakt aus einer bestimmten Varietät von Cistus incanus, Cistus incanus ssp. tauricus, zeigte in Tierversuchen und in vitro eine virenhemmende Wirkung. Resistenzen der Virusstämme, gegenüber Cistus incanus, konnten dabei nicht beobachtet werden. Die derzeit durch die Pharmaindustrie bereitgestellten Grippemittel Amantadin oder Tamiflu greifen virale Proteine an und verhindern damit keine primäre Infektion der Zellen. Durch Mutation ihrer Oberflächenprotein-Gene können Viren Resistenzen gegen die derzeitig einsetzbaren Grippemittel bilden. Diese Art der Resistenzbildung ist bei Cistus incanus nicht möglich. Cistus incanus blockiert durch hochpolymere Polyphenole in Form von unspezifischen, physikalischen Wechselwirkungen das Virus und verhindert damit eine Infektion der Zellen. Zu den Virusstämmen, die durch Cistus incanus gehemmt werden, gehören unter anderem auch die Stämme des Vogelgrippevirus oder der Schweinegrippe.

Der antivirale Effekt entsteht durch physikalische Interaktion des Cistus incanus Extrakts mit den Proteinen der Virusoberfläche, die dadurch nicht mehr in der Lage sind, in die Zielzelle einzudringen.

Cistus incanus wird als Tee eingenommen. Dazu werden 10g Cistus incanus Kraut mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Das Tee-Gefäß sollte möglichst gut verschlossen sein. Den Cistus incanus Tee lässt man 10 bis 15 Minuten ziehen. Aufgrund der jüngsten Studien und der damit verbundenen Popularität von Cistus incanus, kann man Cystus in allen erdenklichen Formen über den Handel zu beziehen. Cystus gibt es als Tablette, Sud, Tee und Salbe mit Cistus incanus Extrakt Cystus052 im Handel zu kaufen. Aus Cistus Incanus Extrakt kann auch ein wirkungsvolles Nasenspray erstellt werden. Dazu wird Cystus052 mit isotonem Nasenspray aus Salzlösung vermischt.

 

Weiterführende Links

Ololiuqui.org