Heilpflanzen aus aller Welt

...mit der Natur verbunden

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Heilpflanzenkatalog

Löwenzahn

Wir wissen heute nur wenig über die altgermanische Heilkunde. Einiges wurde durch den Römer Plinius, in seiner Naturalis historia aus dem 1. Jahrhundert überliefert. Auch in der Edda finden sich Hinweise. Den Löwenzahn sucht man in diesen Quellen jedoch vergeblich.

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Mädesüß

Mädesüß war bereits den alten Griechen bekannt. Theophrast von Eresos, griechischer Philosoph und Naturforscher und Schüler des Aristoteles, erwähnte Mädesüß bereits unter der Bezeichnung Spiraea. Aus dem 16. Jahrhundert ist die Verwendung von Mädesüß als Heilpflanze durch Lonicerus und Hieronymus Bock überliefert.

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Gänseblümchen

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Das Gänseblümchen war bereits den Germanen heilig. Sie setzten das Gänseblümchen mit den leuchtenden Augen des Baldur, des Gottes der Güte, der Reinheit, der Schönheit und des Lichtes, gleich und weihten es Ostara, der Göttin des Frühlings und der Auferstehung. Wen sollte es verwundern, dass unsere Vorfahren in den sich bei Sonne öffnenden Blüten des Gänseblümchens, die an eine Sonne mit ihren Strahlen erinnert, eine Pflanze des Lichtes und der Auferstehung sahen.

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Birke

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Die Birke ist neben der Espe und der Kiefer einer der ersten Bäume, die sich nach der letzten Eiszeit auf dem Boden des späteren Gebietes unserer germanischen Vorfahren ansiedelte. Unsere Vorfahren muss die Birke beeindruckt haben. Sie wächst noch in den kältesten nördlichen Regionen und zeigt ihre Kraft selbst dann noch, wenn ringsherum jegliches Pflanzenleben erloschen ist. Dabei wirkt ihre weiße Rinde rein und schön. Die Birke war und ist das Sinnbild des Frühlings und der wiedererwachenden Natur.

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Wermut

Wermut heilt Schwermut sagt der Volksmund. Dieser doch recht jung anmutende Reim ist inhaltlich gesehen sicher mehr als 3600 Jahre alt. So wird der Wermut bereits auf einem ägyptischen Papyrus aus dem Jahre 1600 vor Christus erwähnt. Araber und Kelten verwendeten den Wermut als Heilmittel und die Ärzte der Antike schrieben dem Wermut Wirkungen zu, die weit über das, was der Wermut leisten kann hinaus gehen. So schrieben Plinius und Theophrast über den Wermut.

Letzterer schrieb doch etwas abergläubisch, dass am Pontus die Schafe durch das Fressen von Wermut ihre Galle verlören. Eine Aussage, die Tabernaemontanus später zu der schalkhaften Äusserung veranlasste:

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